Die Validität deines Textes ist ein Gütekriterium (wie auch Objektivität und Reliabilität, siehe weiter unten). Die von dir gewählte Methode sollte zielführend sein und die Forschungsfrage beantworten können. Lapidar gesagt soll deine Arbeit das beantworten, was sie vorgibt zu beantworten.
Werden die von dir gewählte Methode und der theoretische Rahmen der zu untersuchenden Fragestellung gerecht?
Neben der Validität ist die
Reliabilität ein weiteres Gütekriterium zur Wissenschaftlichkeit deiner Arbeit.
Sind die Ergebnisse deiner Arbeit reliabel, lassen sie sich problemlos reproduzieren. Es geht also darum, wie zuverlässig die Antworten auf deine Forschungsfrage sind. Dein gewähltes Messinstrument sollte genau das messen, was es zu messen vorgibt, so dass keinerlei Messfehler in deinen Messergebnissen zu finden sind. Wenn jemand anderes also die gleiche Untersuchung vornehmen würde, würde er zu den gleichen Ergebnissen kommen.
Neben Validität und Reliabilität ist die
Objektivität ein wichtiges Gütekriterium für die Wissenschaftlichkeit deiner Arbeit.
Würde jemand anderes mit gleicher Ausgangslage zu den gleichen Ergebnissen kommen wie du? Und sind deine Ergebnisse von dir unbeeinflusst?
Das Gütekriterium der Objektivität sollte auf drei verschiedenen Dimensionen Anwendung finden:
Dein wissenschaftlicher Text sollte einem stringent systematischen Aufbau folgen. Was das heißt? Finde den roten Faden für deinen Text und halte dich daran.
Vor allem wissenschaftliche Texte, aber auch andere Schreiberzeugnisse sollten einer klaren Linie folgen.
Verwendest du ausreichend Zeit auf die Gliederung deiner Arbeit, hilft dir das ungemein und spart später Zeit und Mühe. Aus deinem Inhaltsverzeichnis sollte bestenfalls die Argumentationsstruktur und auch die Eingrenzung deiner Arbeit sichtbar werden. Der Leser sollte nach Durchsicht der Gliederung wissen, was er zu erwarten hat.
Die Argumentation sollte linear sein, das heißt, aufeinander aufbauen. Logische Schlussfolgerungen helfen dem Leser deinem Gedankengang zu folgen. Arbeite stets beschreibend und nicht wertend.
Wichtig ist es auch, das Thema entsprechend einzugrenzen und sich in der Kunst des Weglassens zu üben. Stelle dir immer die Frage: Führt mich dies zur Beantwortung meiner Forschungsfrage?
Die Fragestellung deines Textes sollte in einer gewissen
wissenschaftlichen Tiefe abgearbeitet werden. Je nach Disziplin sollte deine Arbeit durch eine Theorie und Methode untermauert sein. Deine Forschungsergebnisse sollten also gut und verständlich begründet sein.
Mache dich vor dem Verfassen deiner Arbeit mit den Richtlinien für
Verzeichnisse,
Gliederung und
Zitation
vertraut.
Wichtig sind vor allem die Zitationsrichtlinien. Im deutschsprachigen Raum gibt es keine spezifische Regel; erkundige dich also z.B. bei deinem Dozenten:in was er bevorzugt. Wichtig: Einheitlichkeit in deinem Text!
Was muss in den Quellenangaben beachtet werden? Liste alle notwendigen Angaben und beachte außerdem die Reihenfolge, Form und Formatierung (z.B. kursiv, in Kapitälchen, unterstrichen…) der Angaben.
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